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St. Andreas

St. Andreas in Wesseling Keldenich

St. Andreas steht auf dem höchsten Punkt des alten Dorfes Keldenich. Der hoch aufragende Turm von 1898 erhebt sich, vom Tal aus gesehen, am vorderen Ende des Plateaus. Nach links und rechts erstrecken sich, schräg nach hinten, je ein Kirchenbau: links die neue und rechts die alte Kirche.

Alle Außenwände sind, wie auch der Turm, mit rotbraunen Ziegeln gemauert. Dass es sich um zwei Kirchen handelt, erkennt man deutlicher, wenn man sich von der gegenüberliegenden Seite, vom Plateau aus, der Kirche nähert: Man betritt links die kleine alte neoromanische Kirche von 1888 von der Westseite her, nach rechts erstreckt sich der Anbau der neuen Kirche von 1967.

Die Ziegel der alten Kirche sind dunkler als die der neuen. Während die alte Kirche die typische romanische Form aufweist - z. B. die Reihen der kleinen rundbogigen Fenster an der Nordseite - so zeigt die neue Kirche eine formale Reduktion und eine betonte Schlichtheit. Das Satteldach hat wenig Neigung, wandhoch wurden große Rundbogen gemauert, die sich an der gleichen Stelle auch an den Innenwänden befinden. In jedem Bogen wurde im oberen Bereich ein Rundbogenfenster eingelassen. Der Baukörper vermittelt so den Eindruck einer römischen Hallenform mittelalterlicher Kirchen. Modernität und Tradition gehen eine harmonische Verbindung ein.

Durch den Anbau dieser Hallenkirche an der Südseite der alten Kirche betont der Architekt Heinz Bienefeld (1926-1995) die hervorgehobene Stellung des Turms seitlich der Ostapsis und an vorderster Stelle über der Niederung des alten Ortes.

Das Innere der alten Kirche weist in Farbe, Form, Material und Gestaltung, gerade auch durch die zurückhaltende Renovierung, ein gelungenes Ergebnis neoromanischer Baukunst auf.

Das Kirchenensemble besitzt zwei Orgeln. In der alten Kirche steht auf der dortigen Empore über dem Eingang ein einmanualiges Werk mit 8 Registern des Kaiserswerther Orgelbauers Edmund Fabritius, vermutlich aus dem Jahr 1888. Es wurde, nachdem es nach der 1967 erfolgten Erweiterung der Pfarrkirche nicht mehr benutzt wurde und verkam, im Jahr 2014 durch die Bonner Orgelbauanstalt Klais restauriert und dient jetzt der Begleitung der Gottesdienste an den Werktagen.

Im neuen Teil der Kirche steht vorn rechts vom Zelebrationsaltar über Eck gestellt eine Orgel mit zwei Manualen der Orgelbaufirma Franz Breil in Dorsten aus dem Jahr 1983. Sie hat 24 klingende Register.

Im Glockenturm befindet sich ein dreistimmiges Geläute aus Bronzeglocken, gegossen in den Jahren 1927, 1952 und 1953 durch die Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher/Westfalen. Die Glocken haben die Schlagtöne g', b' und c'.

 

Bilder von und aus St. Andreas

8 Bilder

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Förderverein St. Andreas

Verein der Freunde und Förderer der katholischen Kirchengemeinde St. Andreas zu Wesseling Keldenich e.V.  

Vorsitzende:Dr. Beate Gerchel

Spendenkonto: IBAN DE24 3705 0299 0132 2741 28
Foerderverein-St.-Andreas